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Die Collection Carsten Grafe



Mundgeblasener und von innen versilberter gläserner Christbaumschmuck aus dem Thüringer Wald und dem unmittelbar angrenzenden Oberfranken hat eine lange Tradition und ist weltberühmt.

 

 

 

Die glitzernden Kugeln, Nüsse, Glocken und Zapfen, nostalgische Weihnachtsanhänger, Figuren und zierlichen Vögel gibt es in unzähligen Varianten. Seit Generationen werden diese Formen wie ein Schatz gehütet.

 

 

 

Die Collection Carsten Grafe präsentiert eine wunderschöne Auswahl von traditionellem mundgeblasenem Christbaumschmuck und zeigt zudem geschmack- und fantasievolle Neuinterpretationen des traditionellen Baumschmucks.

In klassischem Silber, edlem Gold und festlichem Rot ist der Christbaumschmuck aus diesem Sortiment gestaltet. Die Verzierung mit echtem feinst gemahlenem Glasstaub ist seit über 150 Jahren unverändert schlicht und wirkungsvoll.Aber auch weihnachtlich bunt in vielen fröhlich glänzenden Farben präsentieren sich die gläsernen Kostbarkeiten. Seidenmatt schimmernde, der Natur nachempfundene und somit leicht zurückhaltende Farbtöne finden für viele unserer Objekte aus "Wald und Flur" Verwendung.

Der Christbaumschmuck der Collection Carsten Grafe wird ausschließlich von Hand gefertigt. So wird ein hoher Qualitätsstandard garantiert, den man auch daran erkennt, dass die leichten und feinen Ornamente präzise und detailliert ausgeformt sind. Kunstfertigkeit, viel Zeit und eine sehr ruhige Hand werden für die teilweise sehr aufwändigen Bemalungen des Christbaumschmucks benötigt.

 

 

Aus der Geschichte...

Man erzählt sich, dass eine arme Glasbläserfamilie um 1850 im Thüringer Wald aus der Verlegenheit heraus, kein echtes Obst oder Nüsse für den seinerzeit üblichen Schmuck des Weihnachtsbaums kaufen zu können, den Christbaum kurzerhand mit Glasfrüchten geschmückt habe.

 

 

 

Zu den Kunstfertigkeiten der Glasbläser gehörte es zu jener Zeit unter anderem, versilberte Hohlglasperlen zu blasen, die als Modeschmuck gefragt waren und die neben zierlichen Glasfrüchten auch für die Fertigung von Brautkronen und als Hutschmuck verwendet wurden.

Insbesondere das Städtchen Lauscha hatte sich zu einem Zentrum der Glaskunst entwickelt. Der Thüringer Wald war nämlich aufgrund seines großen Holzbestands zur Befeuerung von Schmelzöfen und den reichhaltigen Vorkommen an Quarzsand und Kalkstein ein idealer Standort für den Betrieb von Glashütten. Seit dem Mittelalter wird hier nachweislich Glas hergestellt.

Der bisher unbekannte dekorative Silberglasschmuck für den Weihnachtsbaum traf den Zeitgeschmack und gehört seitdem zu den Klassikern der weihnachtlichen Dekoration. Diese Tradition hat sich bis heute in den Familienbetrieben und Manufakturen in Thüringen und Oberfranken nahezu unverändert erhalten.

 

Herstellung

 

 

 

Ein hohler Glasstab wird behutsam in einer Flamme unter ständigem Drehen erhitzt und so weich und formbar gemacht.

 

 

 

Anschließend bläst der Glasbläser mit dem Mund den Glaskolben unter fortwährendem Drehen zu einer Kugel auf oder in eine der vielfältigen Formen ein, um zum Beispiel einen Zapfen oder einen zierlichen Vogelkörper herzustellen.

 

 

 

Die Innenseite des zerbrechlichen Glasobjektes wird anschließend durch eine Silberlegierung "verspiegelt". Dazu werden einige Tropfen einer Lösung aus Silbersalzen in den Hohlkörper eingefüllt. Durch Schwenken des Ornaments in einer Wanne mit warmem Wasser schlägt sich das Silber an den Innenwänden nieder und bringt so den Glaskörper zum Strahlen.

Auf einem Nagelbrett trocken die Objekte.

 

 

 

 

Das Bemalen ist der nächste sehr aufwändige Arbeitsschritt. Oft erfolgt zunächst eine weiße Grundierung.

 

 

 

Jede einzelne weitere Farbe wird nacheinander aufgetragen und muss zwischendurch trocknen, so dass ein Objekt viele Male durch die Hände der Malerinnen geht.

 

 

 

Konfitürengläser werden zweckentfremdet, um Farbmischungen in allen nur erdenklichen Nuancen auch in kleinen Mengen zur Verfügung zu haben.

 

 

 

 

 

Zum Abschluss werden viele der Ornamente mit feinem Glasstaub verziert.

 

 

 

Vögel werden durch gesponnene Glasseide komplettiert.

 

 

 

Aufbewahrung

Damit Sie lange Freude an den Glasobjekten haben, empfehlen wir Ihnen, diese nach dem Weihnachtsfest wieder in dem Originalkarton zu verpacken und an einem absolut trockenen Ort bis zur nächsten Adventszeit zu lagern.

 

 


Bitte beachten Sie, dass sich in unbeheizten Kellerräumen Feuchtigkeit niederschlagen kann und auch auf nicht isolierten Dachböden sehr starke Temperaturschwankungen herrschen. Dies könnte sich auf die transparente wasserlösliche Farbe an der Oberfläche der Ornamente auswirken und deren Glanz beeinträchtigen.

Silber hat zudem die Eigenschaft anzulaufen. Die Versilberung kann im Laufe der Jahre nachdunkeln. Dies verleiht dem Christbaumschmuck eine durchaus schöne und nostalgische Anmutung.

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